Wer rastet, der rostet

Der menschliche Körper ist wie eine Maschine. Wenn er nicht im richtigen Maße beansprucht wird, verliert er all seine Beweglichkeit und die Fähigkeit Belastungen zu ertragen. Es nutzt aber nichts, sich jeden Samstag auf dem Fußballplatz die Kehle heiser zu schreien oder im Alter von Fünfzig Jahren, immer noch die einstigen Glanzleistungen aus Jugendzeiten heraufzubeschwören. Wer Sport treibt, muss es in sein Leben so selbstverständlich integrieren wie Essen, Trinken und Schlafen. Es nutzt nichts, sich alle Jahre wieder einmal zum Jogge zu schleppen, dies zwei bis drei Wochen durch zu halten und dann bis zum nächsten Neujahrskater wieder zu vergessen. Nur der, für den Sport zum Leben dazu gehört, wird auch sein gesamtes Leben danach ausrichten,. Er wird sich automatisch richtig ernähren, weil sein Körper ihm mitteilt, welche Nährstoffe er braucht. Er wird ausreichend schlafen, weil der Körper nach einem gesunden Maß an Anstrengung einfach seine Erholungspausen fordert. Auch Alkohol und Nikotin ist dann kein Thema mehr, weil der gesunde Sportler schnell merkt, dass ein Bier zu viel ihm beim nächsten Training nicht gut tut. Das Thema Zigaretten, erübrigt sich in diesem Zusammenhang fast von selbst. Wohlgemerkt, es ist hier nicht von Erfolgen die Rede, die sich bereits nach ein paar halbherzigen Waldläufen einstellen. Hier geht es um Sport als integrierter Teil des gesamten Lebens.